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Antrag der U.W.G. Ebstorf zur Vermeidung von Steinwüsten

Zunehmend werden die Vorgärten von Wohngebieten mit Steinen, Schotter oder Kies zugeschüttet, teilweise auch auf Folien, die wie eine Vollversiegelung wirken. Die ökologischen Folgen dieser trist-grauen Gartenmode sind gravierend: In diesen Gärten wächst nichts mehr, kein Tier findet Unterschlupf, humusreicher Gartenboden wird durch dicke Steinschichten abgedeckt, im Sommer heizen sich die Flächen stark auf, im Winter ist die Auskühlung stärker. Diese Steinwüsten schaden der biologischen Vielfalt und fördern das Insekten- und Vogelsterben, weil die Tiere dort keine Nahrung finden können.
 
Uns ist bewusst, dass die eigene Gartengestaltung jedem selbst zugestanden werden sollte – Geschmäcker sind nunmal verschieden. Jedoch sind wir ebenso der Meinung, dass wir zukünftig ein gesundes Maß zwischen einzelnen Geschmäckern und deren Auswirkung auf die Natur finden müssen.
 
Daher haben wir nun einen Antrag gestellt, dass bereits auf der Ebene der Bauleitplanung dafür gesorgt wird, dass in neu ausgewiesenen Baugebieten solche Steinwüsten nicht errichtet werden dürfen.
 
Der Antrag liegt den einzelnen Fraktionen nun zur Beratung vor. Gerne könnt ihr uns eure Meinung mitteilen. Wie seht ihr das?

Stellungnahme AZ-Bericht, 23.04.2020 – Hauptstr. 25b Ebstorf

Der Rat des Klosterfleckens Ebstorf hat dem Kauf und dem Umbau des Gebäudes an der Hauptstr. 25b zur Kindertagesstätte/Krippe mehrheitlich zugestimmt.

Wir möchten die Gelegenheit nutzen und einmal an die Ausgangslage erinnern. Das Land forderte von uns, dass wir zum 1.8.2019 für jedes Kind ab 3 Jahren einen gebührenfreien Kindergartenplatz zur Verfügung stellen. Für diesen Zweck priorisierten wir als Ebstorfer Rat den Umbau des Oberförsterei Dienstgehöft (Bodwedeschule). Wegen Anforderungen des Denkmalschutzes und Vergabebestimmungen an die Handwerker verzögert sich dieses Vorhaben leider erheblich.

Zum Glück konnten wir schnell mit dem Gebäude an der Hauptstr. 25b eine Alternative finden, die ggf. zukünftig auch anderweitig genutzt werden könnte. Um den Verkehr an der Einrichtung zu entschleunigen wurde an der Straße bereits eine 30er Zone eingerichtet. Zudem ist durch einen hohen Zaun gesichert, dass die zukünftig dort betreuten Kinder nicht an den Mühlenteich gelangen. Dem Ort als Kindertagestätte und Krippe wurde von den zuständigen Behörden und dem DRK als Träger gleichermaßen zugestimmt.

Die Zuständigkeit für den nötigen Umbau haben wir vertrauensvoll ans DRK abgegeben. Und wir als UWG-Fraktion sind dankbar dafür. Denn sein wir doch einmal ehrlich, hätten wir den Umbau eigenständig als Klosterflecken umgesetzt, hätten wir den gesetzten Stichtag 1.4.2020 definitiv nicht einhalten können. Sollten durch diese Vergabe an das DRK Fehler in der Ausschreibung erfolgt sein, so gilt es das natürlich zu prüfen, denn selbstverständlich geht es hier in Sachen Förderung nicht um Peanuts. Doch die Priorität sollte hierbei darauf liegen, Fehler aufzudecken, damit diese nicht wiederholt werden. Schuldzuweisungen an den Bürgermeister sowie den Gemeindedirektor halten wir für unangemessen.

Die UWG-Fraktion Ebstorf steht zu den gefassten Entscheidungen und ist der Meinung, dass weder der Bürgermeister noch der Gemeindedirektor in dieser Sache mutwillige Fehler gemacht haben.

Für uns zählt, dass wir allen Ebstorfer Eltern genügend Kindergarten- und Krippenplätze zur Verfügung stellen können.

Resümee nach dem Wahlkampf

Im Bereich der Mitgliedsgemeinden Altes Amt Ebstorf hat der U.W.G.-Kandidat Heiko Senking mit einigem Abstand und 40,44 Prozent gewonnen. Im Klosterflecken Ebstorf mit 59,3 Prozent, mit weitem Vorsprung vor der CDU/SPD. Sicher ein starkes Signal für die Kommunalwahl 2021 im Klosterflecken, Samtgemeinde und auch Landkreis. Aber auch in der Bastion um die Samtgemeinde Bevensen  konnte erstmals ein Ebstorfer punkten. “Das soll nicht über die Gesamtniederlage hinwegtäuschen, ist aber nunmal Fakt. Das alles ist gelungen ohne Plakate, Infoständen, Bierkisten für Fußballmannschaften, Flyer, Kugelschreiber, gegen alle anderen Parteien, auch ortsnah und sonstigem Gedöns – meinen Dank an alle dafür”, so Heiko.

Was macht Ihr Sonntag? Wählen!

Leute aufgepasst, neben der Europa- und Landratswahl wird diesen Sonntag, 26. Mai 2019, auch der Samtgemeindebürgermeister Bad Bevensen – Ebstorf gewählt. 

Geht wählen!

Wahl zum Samtgemeindebürgermeister

Auszug aus der AZ, 23. Mai 2019

So sieht das bei Kandidat Heiko Senking aus

„Ich bin für gestalten statt nur verwalten“, erklärt Senking seine Maxime. Auch als Samtgemeindebürgermeister wolle er keine Bürokratie, sondern Verwaltung menschlich gestalten und das menschliche Miteinander fördern.

Dabei setzt er auf Kreativität, auch in Hinsicht auf neue Herangehensweisen. „Als Samtgemeindebürgermeister werde ich Sprechstunden in Zusammenarbeit mit den Ortsbürgermeistern anbieten“, kündigt der Kandidat an. So könne man den Bürgern verbindlichere Antworten geben. Zudem solle es zwei Personen in der Samtgemeindeverwaltung geben, die gezielt nach Fördermöglichkeiten für Vereine und Verbände suchen. „Da können wir die Region richtig voranbringen“, glaubt Senking. „Ich brauche keine Menschen aus Hamburg, die einen Park planen.“

Die Ökologie liegt dem UWG-Politiker besonders am Herzen. „Wenn meine Enkeltochter irgendwann fragt, was hast du getan, damit es der Natur gut geht? – dann möchte ich so viel wie möglich getan haben.“ Als Samtgemeindebürgermeister wolle er dafür sorgen, dass die Umwelt für die Kinder erhalten bleibt. „Wir haben alles nur geborgt.“

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